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25.8.2016

Aktuell

Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung findet statt am

3. Dezember 2012 um 19.00 Uhr

Ort wie immer:

im Curio-Haus

 

01.01.1970

Projekt zur Analyse des Volksentscheids wird fortgesetzt

Nach einer kleinen Verschnaufpause haben Unermüdliche die Arbeit an dem Projekt der Analyse des Volksentscheids zur Einführung einer sechsjährigen Primarschule in Hamburg 2010 wieder aufgenommen. Wir stellen die Textentwürfe laufend auf diese Seite (siehe "Das Projekt") und ermuntern ausdrücklich zu Kommentaren, sachdienlichen Hinweisen und Anregungen. Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht. Beiträge per mail erbeten an info@eineschule.de

01.01.1970

DIE WELT: Kein Schulfrieden

Die WELT ONLINE hat heute unsere Botschaft verbreitet:

Kein Schulfrieden: Anhänger der Primarschule kämpfen weiter. Insa Gall berichtet: "Nacher Volksinitiative "Wir wollen lernen" hat jetzt auch der Verein Eine Schule für alle angekündigt, weiterhin für eine Schulpolitik nach ihren Vorstellungen zu streiten - allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Die Primarschulanhänger wollen auch künftig für das längere gemeinsame Lernen kämpfen. Die Mitgliederversammlung des Vereins hat beschlossen, all "denjenigen in der Stadt, die sich für längeres gemeinsames Lernen einsetzen, auch in Zukunft eine Stimme zu geben"; schließlich hätten 218 000 Hamburger für die Einführung der Primarschule gestimmt. "Die Gründe, warum wir uns gegründet haben, bestehen leider unverändert", sagt die Vereinsvorsitzende Karen Medrow. Die neue Schulstruktur sortiere die Kinder noch schärfer als bisher. Dem angestrebten Schulfrieden erteilt der Verein Schule für alle eine klare Absage. "Dieser Begriff ist eine Leerformel ohne inhaltliche Unterfütterung", sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende Christiane Albrecht. Es gebe keinen Krieg an den Schulen, wohl aber eine große soziale Ungerechtigkeit bei der Förderung bestimmter Kinder und Jugendlicher. "Solange diese Ungleichbehandlung nicht aufgehoben und durch neue Lernformen ohne Sortieren und Ausgrenzen ersetzt wird, wird es auch keinen Frieden im Sinne von Todschweigen vorhandener Ungerechtigkeiten in unserem Schulsystem geben. Hier werden wir weiter den Finger in jede Wunde legen und unverdrossen die Strukturfrage in den Vordergrund stellen", kündigt Albrecht an. Struktur und inhaltliche Weiterentwicklung des Unterrichts bedingten einander und sind keine Gegensätze.

Um die Hintergründe, die zum Scheitern des Volksbegehrens der Initiative Eine Schule für alle und des Volksentscheids zur Einführung der Primarschule geführt haben, zu untersuchen, will der Verein zusammen mit Erziehungswissenschaftlern eine wissenschaftliche Expertise auf den Weg bringen."

Verein erarbeitet wissenschaftliche Expertise

Auf seiner letzten Mitgliederversammlung am 23.9.2010 hat der Verein über seine zukünftige Arbeit nach dem Volksentscheid beraten. Angesichts der Tatsache, dass sich beim Volksentscheid auch knapp 200 000 Hamburgerinnen und Hamburger für längeres gemeinsames Lernen ausgesprochen haben, brauchen unsere Unterstützer weiterhin eine Plattform.Diese bietet der Verein "Eine Schule für alle". Solange jährlich Tausende Schüler die Schule ohne jeden Schulabschluss verlassen, solange der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft der Kinder abhängt und solange die Schüler nach der 4. Klasse nach Schulformen sortiert werden, solange wird der Verein seine Arbeit fortsetzen. In einem nächsten Schritt wird der Verein das Ergebnis des Volksentscheids in einer wissenschaftlichen Analyse untersuchen, um daraus Konsequenzen für das weitere Vorgehen zu ziehen.